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Gerade auf AListApart (engl.) gefunden: Nick Usborne schreibt über die Auswirkungen von Designänderungen auf den Erfolg einer Webseite.

Seine Erkenntnisse, die er mit einem konkreten Beispiel und Ergebnissen aus einem A/B-Testing unterlegt, scheinen eindeutig: Selbst kleine Design-Änderungen können den Erfolg einer Webseite steigern, aber eben auch mindern.

Usborne macht in seinem Artikel deutlich, dass kein Web-Designer oder Berater einfach durch den geschulten Blick auf eine Webseite beurteilen kann, wie erfolgreich ein Web-Design im Vergleich zu einem anderen sein wird. Daraus liesse sich ganz klar folgern, dass es sich kein Betreiber eines Webshops leisten kann, auf A/B-Testing zu verzichten.

Zu einem erfolgreichen A/B-Test gehört aber ein verlässliches Messen der wichtigsten Erfolgskriterien (Visits / Page Impressions / Conversion Rate) und eine saubere, zufällige Aufteilung der Besucher auf die verschiedenen Design-Versionen.

Und A/B-Testing hat auch Nachteile, wie Design-Guru Jakob Nielsen in einem Alertbox-Artikel bemerkt: die Ergebnisse können auch in eine falsche Richtung weisen, weil die Datenbasis nicht stimmt.

Meine Schlussfolgerung: Als Webshop-Betreiber sollte man sich mit dem Thema beschäftigen, und für zentrale Seiten im Kaufprozess - Startseite, Produktdetailseite, Warenkorb - eine technische Möglichkeit für A/B-Testing schaffen und auch nutzen, wenn die Kosten dafür in einer vernünftigen Relation zum erwarteten Nutzen stehen.

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